iBooks

Bücher ohne Ende

Apple setzt nun den nächsten Zug in Gang. Mit iBooks Author werden passend für das iPad Bücher geschrieben. Diese werden einfach exportiert oder direkt im iTunes Store z.B. als Textbook veröffentlicht.

Mich hat hier natürlich das Format interessiert, denn Amazon hat vor kurzem seine neuen Werkzeuge zum Erstellen von Kindle Büchern heraus gebracht. Und diese sind natürlich im Kindle-Format 8 verpackt. Eigentlich XHTML-Seiten in ein eigenes Container-Format gepresst, um den Kunden zusammen mit dem Kindle zu binden.

Apple will natürlich auch seine Käufer binden (insbesondere Schüler und Studenten), dazu wird aber auf das EPUB-Format gesetzt; ein offener Standard. Bedingt dass Beide unterschiedliche Buchformate für Ihre Lesegeräte verwenden, können diese natürlich nicht ohne Umwege untereinander ausgetauscht werden. Das Ganze erinnert mich an das damalige Video-Formatgerangel zwischen Beta und VHS, wer sich noch erinnern kann bzw. mit erlebt hat. Nur aus den selbst erstellten iBooks, die in Wirklichkeit ja EPUB-Dokumente sind, hilft ein Etikettentausch und mit dem Kommandowerkzeug KindleGen2 werden daraus Kindle-Bücher. Theoretisch natürlich, ausprobiert habe ich es noch nicht.

Ja das Werkzeug. Hier macht Apple mit dem iBooks Author vor, wie es in schön funktionieren kann und stellt die Amazon Werkzeuge aus meiner Sicht ein wenig in den Schatten. Eine rundum Schreiberlingumgebung, um aus einer Hand sein Buch zusammen zu schreiben. Der Import aus anderen Quellen (Word, XHTML, EPUB etc.) ist noch nicht vorgesehen, also muss noch von Hand alles gesetzt werden. In der Apple Keynote wurde zudem gezeigt, wie Word-Dateien einfach per Drag and Drop hinzugefügt werden. Welche Formate ebenfalls zum Importieren unterstützt werden, wird sich zeigen. Gut, Amazon stellt ein Indesign-Plugin zur Verfügung, um daraus die Kindle-Bücher zu erstellen. Aber wer kein Indesign hat, ist auf das Duo KindleGen2 und KindlePreviewer2 angewiesen.

Also los

(Wird nicht veröffentlicht)