13.03.2009
Das eBücher-Lesegerät von Sony
Also, einen Tag nach der offiziellen Vorstellung, bin ich bei Thalia vorbei gegangen. Ein einziges Exemplar war auf einem Plexiglasturm verankert. Allerdings war ich recht spät Vorort und hatte Glück gehabt, um mal ein paar Sachen auszuprobieren. Optisch macht das Gerät was her, ein gebürstetes Alugehäuse in einem nicht so schicken Ledereinband. Das Display ist wirklich klein, gerade mal dreiviertel einer normalen Taschenbuchseite groß. Für technische Dokumente eher bedingt geeignet. Dann die Zeit zum Umblättern, zwei Sekunden sind für mich zu lang, was bei mir am Anfang hektisches Klicken auf dem Button auslöste, da ich dachte, das Gerät hätte meine Eingabe nicht bemerkt. Sony hatte genug Zeit gehabt, vor dem Deutschlandstart ein paar Verbesserungen einzubauen. Ob es möglich ist, diese technischen Umstände per Softwareupdate zu beseitigen, konnte keiner beantworten. Tja, Macs sind bedingt und Linuxrechner komplett für DRM geschützte eBücher ausgeschlossen, da für den Start ein Rechner mit Windows benötigt wird. Danach muss eine Software von Adobe für das Verwalten der geschützten eBücher genutzt werden. Ob allerdings der Reader zumindest als Laufwerk unter beiden Betriebssystem eingebunden wird, um freie eBücher zu installieren, konnte ebenfalls keiner beantworten. Ich werde noch warten.
Update:
Mittlerweile habe ich eine schriftliche Bestätigung erhalten, dass sich das Sony Lesegerät als Laufwerk einbindet (Mac OS X, Linux), um so nicht geschützte Inhalte zu übertragen.
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