Ich tanze Samba

Ein Server-Update wurde fällig und da habe ich mich gleich mit der aktuellen Samba-Konfiguration auseinandergesetzt. Das nun mittlerweile auch unterschiedliche Protokoll-Versionen unterstützt werden, hat mich gleich neugierig gemacht. Kaum zu glauben war, dass sich der Download um 100% gesteigert hat. Vorweg, alles in einer idealen Testumgebung, aber mehrere Versuche mit SMB3 bestätigten mir die Ergebnisse.

Laut Gerüchteküche will Apple ebenfalls auf das SMB-Protokoll den Fokus setzen. Dies inspirierte mich gleich, auf der Arch Linux Installation ebenfalls Avahi einzusetzen, um die Samba-Freigaben allen Betriebssystemen automatisiert bekannt zu geben. Das klappt auch ganz gut, nur dass die Geschwindigkeit wieder auf die gewohnte Größe herunter gefallen ist.

Trotz letztem Mac OS X Update auf die Version 10.9.2, mit angeblicher Verbesserung des SMB-Clients, wird der Verbindungsaufbau nicht per SMB3 initiiert, obwohl der manuelle Weg per CIFS funktioniert und auch so in der Samba-Konfiguration vorgesehen ist. Vielleicht kennt ja jemand hier einen Trick, wie ich die SMB-Version beim Aufbau unter Mac OS X beeinflussen kann, wenn ein Dienst wie Avahi im Spiel ist.

Ich habe dann meine neuen Erkenntnisse rund um Samba in meine Notizen 1 zu Arch Linux “Arch Linux - Die Grundinstallation und mehr” aktualisiert. Diese Erkenntnisse sind mit Sicherheit zu 99% auch für alle anderen Unix basierten Betriebssysteme verwendbar.

An dieser Stelle ein ganz großes Dankeschön an Michael L. . Ohne ihn wären noch die zahlreichen Schreibfehler im Buch vorhanden.

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