20.07.2010
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Da habe ich mir ein Skript geschraubt und muss dann fest stellen, dass es nicht so richtig läuft. Doch, funktionieren tut es, nur ditto als Sicherungswerkzeug zeigte mir seine Schwächen im Bereich der maximalen Dateigröße. Dateien größer als 8 GB konnten nicht mehr geöffnet werden. Zum Glück hatte ich das durch einen Zufall entdeckt.
Tja und dann ging die Suche los. Verschiedene Alternativen wurden ausgekramt. Mit rsync gespielt, aber das mit dem Volumen war nicht schön; eine Komprimierung war nicht möglich. Aber dafür eine klasse Synchronisation. Dann pax, kannte ich nicht und auch unter Arch Linux nicht zu finden, also auch nichts, denn das Skript sollte unter Mac OS X und Unix/Linux laufen können. Tja und was ist mit zip, auch hier das Problem mit der maximalen Dateigröße, wobei Zip-Dateien gesplittet werden können. Habe ich auch gemacht, nur dann kamen meine Dateiverwaltungs-Programme (Finder und Forklift) mit den gesplitteten Zip-Dateien nicht zurecht. Also auch nichts.
Ja und obwohl ich über tar ebenfalls technische Grenzen gelesen habe, klappte es komischer Weise. Gut, es muss alles vorher entpackt werden, bevor der Zugriff auf einzelne Dateien funktioniert. Aber einen kleinen Tod stirbt man wohl immer, und tar gehört ja wirklich zum Standard bei vielen Unix-Derivaten.
Und so habe ich das Skript meineSicherung entsprechend auf tar umgestellt. Neu ist jetzt ebenfalls die Wahl zwischen gzip und xz als Komressionswerkzeug, bis tar unter Mac OS X ebenfalls das wirklich gute Kompressionsformat xz unterstützt.
Link -> Das Skript meineSicherung
Link -> Wikipedia zu xz
26.06.2010
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Ich benutze seit einiger Zeit nun Git und habe auch gleich zwei Bücher zur Ansicht erhalten. Nach wie vor bin ich sehr zufrieden, ich muss allerdings gestehen, dass ich froh bin ein Buch in der Hand nehmen zu können, um den einen oder anderen Fall nachschlagen zu können.
Nach meinem Wissensstand gibt es zwei deutschsprachige Bücher zum Thema. Beide sind im O’Reilly Verlag erschienen, haben aber eine völlig unterschiedliche Zielgruppe als Leser.
Das rund 330 Seiten große Buch “Versionskontrolle mit Git” von Jon Loeliger beinhaltet ein sehr breites Spektrum und erklärt anhand vieler Beispiele sehr detailliert die Arbeitsweise von Git. Der Detailgrad ist gut gewählt, so dass besonders für mich als Einsteiger die Arbeitsweise eines solchen Verwaltungswerkzeuges verständlich wird. Was mir fehlt ist ein Referenz-Kapitel mit den am meisten genutzten Operationen als Kurzübersicht; allerdings wurde dieses jetzt mit Papierlesezeichen bei mir erstellt.
Als Nachschlagewerk wiederum kann das Buch “Git – kurz und gut” von Sven Riedel im postkartengroßen Taschenbuchformat bezeichnet werden. Hier werden die wichtigsten Operationen aufgezeigt. Ein Detailierungsgrad wie beim Buch zuvor beschrieben kann nicht erwartet werden. Das ist aber auch nicht das Ziel dieser Buchreihe, daher richtet sich das Buch an die Leser, die sich schon mit Git beschäftigt und/oder schon Erfahrungen mit anderen Versionskontrollsystemen haben.
Git nutze ich mittlerweile nicht nur für den Bereich der Programmierung, sondern auch für Texte. Da mit jeder Ergänzung zum Inhalt Git eine “Sicherungskopie” vorhält, und das über den gesamten Entwicklungsprozess hinweg. Neue Ideen können in Verzweigungen entstehen oder wieder verschwinden, ohne das ursprüngliche Dokument zu verändern.
Als Bonbon verlose ich das Taschenbuch “Git – kurz und gut”. Einfach einen Kommentar hinterlassen, was man evtl. schon mit Git macht, bzw. machen würde. Alle ernstgemeinten Kommentare bis einschließlich 30.07.2010 werden berücksichtigt, dann entscheidet das Los. Die Bekanntgabe des Gewinners erfolgt am 31.07.2010.
Link -> Ein Artikel zum Thema
Link -> Git Projektseite mit Downloads und Dokumentationen
24.05.2010
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Ich habe mich gefragt, wieviel Programm braucht man eigentlich, um seine Daten zu sichern. Im Prinzip sind es doch immer die gleichen Verzeichnisse, die man sichern möchte. Und ich war letztens heil froh gewesen, zwar noch auf einen älteren Stand zurück greifen zu können, aber immer noch besser als nichts mehr zu haben. Daher kam ich wieder auf den Gedanken regelmäßig Sicherungen zu machen. Und dann dafür extra etwas kaufen?
Gut, unter Mac OS X gibt es Time Machine. Aber bis heute habe ich keine richtige Lösung gefunden, Time Machine dazu zu bewegen, mit einem Samba-Server unter Linux zusammen zu arbeitet. Ich möchte einfach etwas haben, wo ich immer die gleichen Sachen auf Kommando sichern kann, einfach so. Sich keine Gedanken mehr machen zu müssen. Das es kompatibel bleibt und kein exotisches Format benutzt wird. Etwas, was man evtl. Zeitgesteuert nutzen kann, dass jeden Samstag um 02:35 die Sicherung startet.
Tja, und dann kam mir der Gedanke einfach mal ein Skript zu schrauben. Auf meine Belange zu geschnitten. Und dann entstand meineSicherung als Shell-Skript (BASH). Gut, das wird jetzt evtl. den einen oder anderen Mac Benutzer Falten auf die Stirn bringen. Aber mal ehrlich, schließlich wird auch mit einem Unix Derivat gearbeitet, und warum in diesem Fall nicht mal das Terminal anschmeißen. Ich habe es sogar hinbekommen, dass Growl unter einer Shell sich angesprochen fühlt (mit Growlnotify) und immer wieder etwas Kleines sich rechts oben in der Ecke meldet, wenn es etwas zu melden gibt.
Es ist ein erster Wurf, um eben schnell ein paar Daten zu sichern, um zu sehen wie es funktioniert. Es ist ausbaufähig und auf jeden Fall portierbar, und zwar auf andere Linux/Unix Systeme. Und für mich wichtig, es nutzt Freigaben, die per SMB/CIFS (Samba) ansprechbar sind. Und hier muss ich leider auch die andere Seite der Medaille zeigen. Dieses Protokoll kennt keine Mechanismen, um Leitungsabbrüche zu erkennen. Die Dateien sind einfach inkonsistent (aus eigener Erfahrung erkannt). Also bei einer Sicherung am besten auf ein WLAN verzichten und alles per Kabel machen. Alles Weitere steht in der Datei readme.txt. Viel Spass beim Analysieren und beim Sichern.
Link -> Das Skript meineSicherung
Link -> Growl
15.05.2010
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Der Name ist mir immer wieder untergekommen. Spätestens nach Erscheinen des iPads und die Veröffentlichung des Innenlebens ist es wohl ganz klar geworden, dass wieder auf eine Architektur gesetzt wurde, die nicht von Intel stammt. Aber was machen Prozessoren von ARM anders, als die von Intel? Und warum setzt fast das gesamte Embedded-Segment auf diese CPUs?
Die einzelnen Zusammenhänge, angefangen von der Geschichte der Firma ARM, warum das “R” in ARM für RISC steht und was das Ganze wieder für Vorteile bringt, wird wieder einmal sehr schön im Podcast vom Chaosradio Express gezeigt. Als so die Entwicklungsmöglichkeiten bei diesen CPUs beschrieben wurden, erinnerte mich das Ganze an die alten Z80-Zeiten. Das alles hörte sich für mich alles zu einfach an. Fast wie früher, wie wir für bestimmte Bastelprojekte mit Registern jongliert haben. Besonders neugierig hat mich ganz am Ende des Podcasts der Hinweis gemacht, was es für fertige Bastelboards (Beagleboard) gibt. Vielleicht hole ich mir so ein Board, dann werde ich mit Sicherheit davon berichten.
Link -> Podcast zum Thema ARM-Architektur
Link -> Beagleboard – Wikipedia
05.05.2010
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Endlich hat sich jemand gnädig gezeigt (vielen Dank Michael) und die EPUB-Variante von meinen Mac Notizen mal auf ein iPad geladen. Es sieht wirklich schick aus und der Text wird nun endlich richtig dargestellt. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass die anderen eBücher-Lesegeräte ebenfalls mit den Notizen zurecht kommen. Sorgen machen mir nur die farbigen Bilder. Vielleicht hat ja irgend jemand ja solch ein Gerät und schickt mir mal ein Foto.
Link -> Download